Kirchenumbau 2012

Freut euch ihr Christen, jetzt kommt es zur Wende,
denn der Frost in St. Othmar, der hat bald ein Ende!

Das Letztere versicherten zumindest die sogenannten Fachleute. Ob es tatsächlich stimmt, wird sich erweisen.
Jedenfalls wurde nun im August nach oft geäußerten Wünschen, mehrfachen behördlichen Genehmigungen, terminlich aber öfters verschobener Durchführung, endlich mit der Erneuerung der Beheizungsanlage im Gotteshaus begonnen. Aus diesem Grunde musste die Kirche während des Monats August geschlossen werden. Die Hl. Messen und die Marienandachten wurden in der Auferstehungskapelle - Eingang Kolonitzgasse - gehalten. Nur die Hl. Messen um 10 Uhr an Sonntagen und am Feiertag wurden jeweils im Othmarsaal gefeiert.
Vor Montage der neuen Kabel für mehrere Stromkreise - ca 20 verrohrte Leitungen - mussten mehr als 340 Bodenfliesen entfernt, geputzt, und nach Fertigstellung der Verkabelung wieder verlegt werden. Die Kabeltrasse verläuft vom neuen Verteilerkasten in der Taufkapelle quer zum Mittelgang, wird dort geteilt und unter den Bänken, wo neue Verteilerdosen gesetzt wurden, bis zu den vordersten Sitzreihen geführt.
Gleichzeitig wurden Vorbereitungsarbeiten für die technische Verbesserung und Verstärkung der Lautsprecheranlage vorgenommen.
Nach dem Entfernen der ca. 50 Jahre alten und zum Teil nicht mehr funktionstüchtigen Heizkörper wurden 162 neue den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Wärmespender unter den Sitzbänken befestigt und verkabelt.
Ein besonderes Lob gebührt den 4 Maurern der Baufirma sowie den 4 Elektrikern der Installationsfirma, die trotz immer wieder auftretender Schwierigkeiten unermüdlich bestrebt waren, den vorgegebenen Termin einzuhalten.
Ein ganz, ganz grosses Lob gehört dem Initiator und Organisator, unserem Pfarrgemeinderat Walter Zagler ausgesprochen, der im Auftrag des Herrn Pfarrers Mag. Dariusz Schutzki von Anfang an nicht nur an den Vorbereitungsgesprächen und Bauverhandlungen teilgenommen hat, sondern auch für das reibungslose Gelingen des Vorhabens die Verantwortung trägt. Auch den wenigen Pfarrangehörigen, die sich freiwillig und selbstlos der Reinigung des verstaubten und verschmutzten Gotteshauses - Altäre, Beichtstühle, Gitter, Kanzel, Orgel, Schnitzwerk, Statuen, Türen, vor allem Boden und Sitzbänke - annahmen, sei gedankt!
Trotz der aus technischen Gründen noch auszuführenden Arbeiten konnte der Termin 31. August 2012 eingehalten werden, so dass seit 1. September in der Kirche wieder zelebriert werdenkann.
Gott sei gelobt und bedankt!