O Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israel, was Du öffnest, kann niemand schließen; was Du verschließest, kann niemand öffnen. Komm und führe den Gefesselten aus der Enge des Kerkers, wo er in Finsternis und Todesschatten sitzt. 

Die Kraft des Gregorianischen Chorals besteht in seiner schlichten Erhabenheit. Nichts lenkt ab, alles ist konzentriert auf den Text und das, was er ausdrücken will.

Wie oft lassen wir uns von allem möglichen ablenken und verschließen uns damit den Sinn für das Leben. Wie oft suchen wir nach Auswegen und fliehen durch Türen des Lebens oder auch der Täuschung, die uns im Leben nicht weiterbringen?

Christus wird als der „Schlüssel Davids“ besungen. Er ist der Schlüssel zum Leben. Wer durch die Tür des Lebens eintritt, darf aber nicht vergessen, dass die Tür zum Leben nicht immer die größte Türe ist (Mt 7,13). Aber das wichtigste für uns Menschen ist, dass die Tür des Lebens, die Tür zum Himmel für uns in Jesus Christus aufgeschlossen ist.

 

Vater im Himmel,
du hast die selige,
ohne Sünde empfangene Jungfrau Maria
dazu erwählt, dein ewiges Wort aufzunehmen.
Du hast sie zur Wohnstatt Gottes gemacht
und mit dem Licht des Heiligen Geistes erfüllt.
Gib uns die Gnade,
gleich deiner demütigen Magd
stets deinem Willen zu gehorchen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.