Herr und Gott,

in unserer Bedrängnis rufen wir zu dir,

erhöre die Bitten deines Volkes.

Bewahre uns vor aller Ansteckung des Bösen

und tröste uns durch die Ankunft deines Sohnes,

unseres Herrn Jesus Christus,

der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Wir leben in einer schönen und guten Zeit – das müssen wir uns immer wieder bewusst werden. Aber wie jede Zeit, kennt auch unsere Zeit Not und Unrecht, Trauer und Schmerz, Krieg und Ausbeutung. So ist es nicht verfehlt, wenn die Kirche heute betet: „in unserer Bedrängnis rufen wir zu dir“. Es ist Ausdruck der Hoffnung, dass Gott wirklich der ist, der „die Bitten seines Volkes erhört“.

Das Zentrum des heutigen Tagesgebetes ist die Bitte um Trost durch die Ankunft Jesu Christi. Er ist der Trost und das Licht, das alle Bedrängnis erleuchtet. Jesus Christus kommt bei uns an, um uns den Weg des Lebens zu leuchten, der immer wieder auch dunkle Momente haben wird. Aber es gibt die Hoffnung, um die wir immer wieder beten und bitten dürfen und die von Gott bereits erhört worden ist.