Von allen Mitarbeitenden wird dieser Titel verkürzt und ein wenig anders betont als von den Konsumierenden: „Laaaaange Nacht“. Sie, das sind die Ton- und Lichttechniker, die schon Tage vorher mit dem Aufbau und zahlreichen Proben beschäftigt sind, das sind die Jugendlichen, die an dem Abend jeweils bis zu sechs Gruppen auf den Turm hinauf und hinunter führen, der Mesner, die BetreuerInnen der Begegnungszone im Josefsaal, die MusikerInnen, TänzerInnen… Und Walter Zagler, der schon viele Monate vorher unzählige Telefonate mit Künstlern und Managern führt und Emails schreibt, um ein Programm zusammenzustellen, das jedes Jahr wieder vielseitig und von höchster Qualität ist. Und der auch in den Wochen vorher jeden Einzelnen anspricht und um Mithilfe bittet. Sogar vom Krankenhausbett aus. UND: Es hat sich (wieder einmal) gelohnt!! – Viele sind dazu animiert worden, nach langer Zeit wieder eine Kirche zu betreten. Viele sind überrascht worden, dass dort nichts verstaubt und sauertöpfisch ist. Viele gute Gespräche sind geführt worden. Viele Gedanken und Gebete sind von der Musik zu Gott getragen worden. Und nicht zuletzt haben gerade die anfangs erwähnten Mitarbeitenden ein Gefühl der Gemeinschaft erlebt. Nicht oft waren so Viele gekommen, um nach dem Ende des Programms die Kirche wieder in Ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Und schon um 2h saßen Alle im Josefsaal bei einem Glas Wein, Bier oder Apfelsaft, um die Reste aufzuessen und sich über den gelungenen Abend zu freuen.
Bis 3h früh. Also, laaaaaang.
Ein herzliches Vergelt’s Gott!!