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Gebetsort statt „Tatort“

Es braucht heute heilige Orte. Orte des Gesprächs, Orte der Begegnung, Orte der Stille und des Gebetes. Diese Orte wollen real sein, denn, dieSucher dieser Orte sind Menschen, die reale Anliegen haben, fern von der Virtualität, die ihnen stets vorgegaukelt wird. Einer der Orte der realen Begegnung mit Gott und miteinander ist die Kirche. Ein Heiliger Ort. St. Othmar, mitten am Kolonitzplatz. Die offene Kirche. Sie lädt zum Gebet ein, die offene Gemeinde lädt zum Andocken ein, das Wort Gottes lädt zum Nachdenken und zum Leben ein.
Wir wollen eine einladende Gemeinde, eine offene Kirche sein. Viele,von Ihnen, liebe Leser und Leserinnen haben bereits eine eigene Erfahrung mit einer neuen Art der Willkommens – Kultur, dem welcome-service vor den Sonntagsmessen, gemacht. Die Mitglieder der Pfarreerzählen von ihren Erfahrungen in diesem Dienst. Sie werden vor ihremEinsatz gesegnet und gesendet, Sie an den Kirchentüren im Namen der Pfarre willkommen zu heißen.
Willkommens-Kultur bedeutet eine Gemeinde, die sich über neue Mitglieder freut und die offen ist für die Nöte des Nächsten; mit praktischer Hilfe durch Sachspenden oder Support in vielen Anliegen. Ich denke z.B. auch an das Lerncafe. Es ist außerdem ein Zeichen für unsere Offenheit gegenüber anderen Nationalitäten und Kulturen.
Willkommens-Kultur bedeutet eine Gemeinde, die religiöse Bildung und spirituelle Vertiefung anbietet; in Katechesen, beim Bibel -Teilen, in Bibelrunden, bei Alpha Kursen, in Gebetskreisen und Gottesdiensten.
Die offene Gemeinde ist auf der Suche nach Wahrheit, Jesus Christus. Er ist die Tür, er ist das Leben, er ist die Wahrheit. Diese Wahrheit wollen wir besonders in der Osterzeit leben und feiern.
Ich wünsche ihnen alles Gute dazu

Ihr Pfarrer