UNIDAD EDUCATIVA ECUATORIANA AUSTRIACA

Pfarrprojekt

Ecuador 2007

An die Brüder und Schwestern der Pfarre St. Othmar, Wien Austria.
Mit dieser Tafel möchten wir unsere unvergängliche Dankbarkeit für die wertvolle ökonomische Hilfe und Arbeitskraft beim Bau dieser Klassen ausdrücken. Dieselben werden als Zeichen des Dankes für die Menschen, die um die intellektuelle und
materielle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen unseres Kreises besorgt
sind, den Namen der Pfarre St.Othmar tragen.
Danke und Gottes Segen und Vergeltung für dieses prächtige Werk.
Die Verwaltungskommission

(Übersetzung der Tafel die wir nach Abschluss unserer Arbeiten überreicht bekommen haben)

In seiner ersten Enzyklika bezeichnet Papst Benedikt XVI. die Kirche als „Gottes Familie in der Welt“. Als Familie Gottes verbindet sie Menschen „über alle Grenzen nationaler Gemeinschaften“ hinweg und schafft Solidarität aus der Kraft der Liebe Christi. Die Kirche ist das Ideal wirklicher Globalisierung. Dabei geht es ihr nicht nur um die Linderung der materiellen Not, so wichtig und notwendig dies auch ist. Ihr erster Auftrag ist: Christus zu verkündigen – und wenn sie es nicht täte, würde sie den Menschen das Wichtigste vorenthalten! Denn die Welt lebt aus der Liebe, die vom Geist Christi entfacht wurde und die „den Menschen nicht nur materielle Hilfe, sondern auch die seelische Stärkung und Heilung bringt“. In dieser Liebe und in der Kraft, die von ihr ausgeht, lösen sich viele Probleme, ohne diese Liebe entsteht das Elend immer wieder neu.

Quellen suchen – zur Mitte finden“

das war der Leitgedanke der Aktionstage 2007, die 100 Jahre nach der Volksmission 1907 in den vergangenen Tagen in unserer Pfarre abgehalten wurden. Es war ein klarer Auftrag den missionarischen Einsatz wahr zu nehmen, hinaus zu gehen, Jesu Christus zu verkünden, Ihm den Raum zu geben – „Quellen suchen, zur Mitte finden“. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit der Gnade die uns geschenkt worden ist. Es war eine Zeit zum Gespräch, Begegnung, Zeit um die Predigt zu hören und Zeit für die Aussprache bei der hl. Beichte. Eine Gnadenzeit die uns – Gott sei Dank dafür – zuteil wurde. Ein großer Dank aber auch den beiden Redemptoristen Patres, die uns begleiteten.

Im Zuge der Vorbereitung auf die Volksmission ist die Idee entastenden auch ein Missionsprojekt zu starten. Nach einigen Überlegungen haben wir uns entschieden für das Schulprojekt in Ecuador das von Diakon Heribert Hrusa in Pedro Carbo begonnen hat.

Ich bitte Sie um Ihre Mitarbeit und Kooperation in dieser wunderschönen Sache,
die: das Teilen und Helfen ist, viel Freude und Friede in diesem Zusammenhang. 

SCHULBILDUNG IST NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH

Unser Bemühen und viele Aktivitäten der Pfarre wollen wir auf dieses Projekt in Ecuador 2007 fokussieren und Sie um Gebet aber auch um Ihre Spenden bitten. Ich bitte Sie um Ihre Mitarbeit und Kooperation in dieser wunderschönen Sache, die: das Teilen und Helfen ist, viel Freude und Friede in diesem Zusammenhang.

Die Kinder in Ecuador brauchen ihre Hilfe um in die Schule gehen zu können.

Förderer d. Schüler d. UEEA    (Unidad Educativa Ecuatoriana Austriaca)

Erste Bank               BLZ:   GIBAATWWXXX

IBAN:  AT25 2011 1000 0492 7508

Geschichtlicher Rückblick

Im Jahr 1997 beginnt der Bau der heutigen österreichisch-ecuadorianischen Bildungseinheit. Arbeiten, die nach Durchführung einer sozioökonomischen Studie und einer Volkszählung im Bildungsbereich durchgeführt werden, die uns die Realität der Grundbedürfnisse in Bildung und Gesundheit aufgezeigt hat; Ein weiterer Grund, warum der Bau durchgeführt wurde, war auf ausdrücklichen Wunsch der Caribense-Gemeinde, die sich nach einer privaten Einrichtung sehnte, die eine umfassende Ausbildung mit technischen Karrieren je nach dem Umfeld, in dem wir leben, auf dem Niveau des beste Institutionen des Landes, mit modernster Technologie, Grün- und Erholungsgebieten, mit Labors. 
Und diese Bau wurde dank der vom Diacon Heribert Hrusa verwalteten Wirtschaftshilfe aus Österreich Wirklichkeit, weil auch er sich Sorgen um die damalige Bildungskrise machte.

Mit Gottes Segen wurde am 31. Mai 1997 der erste Stein gelegt. An dieser besonderen Veranstaltung nahmen zivile und kirchliche Autoritäten teil (Bild rechts), unter denen wir den damaligen Bürgermeister, Herrn Luís Burgassi Cajas, Pfarrer Juan Han, Mons, erwähnen können. Herbert Leuthner, Esq. Miguel Barcia, Herr Diego Salvador, Atty. Gustavo Angulo (+), unter anderem Mitglieder der Pro-Construction-Kommission.

Zu dieser Zeit war der einzige Gedanke der Bau einer Schule (Sekundarstufe), die den Namen San Stephan zu Ehren des Schutzpatrons von Wien, dem Geburtsort des Arbeitsleiters, Diakon Heribert Hrusa, tragen sollte, aber dieser Firmenname war vom Bildungsministerium nicht akzeptiert, da es in der Provinz Guayas bereits eine andere gleichnamige Schule gab. Aus diesem Grund haben wir einen anderen Namen für die Einrichtung gewählt und eine andere Vision, nicht nur eine Schule zu haben, sondern auch die drei Abschnitte: Garten, Schule und Schule. Der gewählte Name war: UNIDAD EDUCATIVA ECUATORIANA AUSTRIACA, derselbe, der akzeptiert wurde. Mit diesem Namen wird unsere Dankbarkeit gegenüber den Menschen verewigt, die uns sowohl beim Bau der UEEA als auch bei Stipendien finanziell helfen.

Um dieses Bildungsprojekt zu erreichen, wurde eine Verwaltungs- und Baukommission gebildet, unter der Leitung von Diacon Heribert Hrusa, der für die Beschaffung von Geldern aus Österreich für die Finanzierung und den Kauf des Grundstücks zuständig sein würde.
Die Kommission traf sich jeden Freitag, um die Arbeit zu planen, zu organisieren.

Nach dem Erwerb des Grundstückes und der Grundsteinlegung wurde das Umzäunung  gebaut. Die Schulhallen wurden sofort gebaut. Sobald die Pavillons fertig sind, beginnt die Schulzeit 1999-2000 mit 60 Schülern im Garten, 140 Grundschülern und 60 Sekundarschülern (8. und 9.).

Gleichzeitig werden Betriebsgenehmigungen für die Vorschule gemäß Ministervereinbarung 217 vom 29. Juli 1999 eingeholt. Primär gemäß Vereinbarung 067 vom 16. März 1999. Und sekundär gemäß Resolution 507 vom 29. April 1999.

Die Vereinbarung über die Bildungseinheit wurde am 23. März 2000 gemäß der Vereinbarung Nr. 113 des Unterstaatssekretärs für Bildung geschlossen.

Ich habe eine Mauer gebaut

Subjektiver Reisebericht einer Nachzüglerin 

 

Die Entscheidung war irgendwann zu treffen, aber das ist schließlich bei jedem Urlaub so. Allerdings ging es um mehr Geld als bei jeder anderen Reise in meinem bisherigen Leben. Auch so weit weg war ich noch nie. Hinzu kamen unzählige Dinge, die im Ungewissen waren und andere, vor denen ich Angst hatte: Würde es giftige Spinnen, Skorpione, Schlangen oder tollwütige Hunde geben? Würde ich das, was es zu arbeiten gab, können? Würde das bisschen Spanisch ausreichen? Wo würden wir schlafen? Zu wievielt im Zimmer? Würde es WCs geben? Welche? Was, wenn wir krank würden? Würde ich lebendig wieder heimkommen?

Die Frage, ob ich so lange auf Urlaub gehen könnte, musste ich verneinen, aber dann ergab sich die Möglichkeit der Kurzvariante: 1Woche arbeiten + 1Woche Rundreise = 3 Wochen Urlaub (inkl. Hin- und Rückreise). Hannelore, meine Tochter Anna und ich entschieden sich für diese Version. – Dass wir drei Frauen sind und ich noch nie ohne (m)einen Mann weiter verreist war, verunsicherte mich zusätzlich.

Aber die Neugier siegte und ich stürzte mich in die Vorbereitungen: Sparen, Spanischkurs, Pass erneuern, Impfungen, Anzahlung, Sparen, Einkauf von Arbeitshandschuhen, Moskitospray und Durchfallmedikamenten, Sparen, Geld wechseln.
Der Großteil der Gruppe flog zwei Wochen vor uns ab und überraschenderweise gab es sporadischen E-Mail Kontakt, der beunruhigenderweise einige Tage vor unserem Reisetermin abriss. Die letzten Nachrichten hatten gelautet, dass fast alle unter Durchfall, manche auch unter Fieber litten und wir, bitte, Medikamente einkaufen sollten…

Die Hinreise verlief ohne jegliche Zwischenfälle und überraschend kurzweilig, wenn auch nahezu schlaflos. Nach der Landung in Guayaquil war die Freude und Erleichterung groß, die lebendigen (!), vertrauten und freundlichen Gesichter unseres Pfarrers, Dariusz, und des stellvertretenden PGR-Vorsitzenden, Walter, zu sehen, die um 4h in der Früh aufgestanden waren, um uns abzuholen. Die ersten beiden Eindrücke beim Verlassen des Flughafengebäudes waren „endlich hell!“ und „hier stinkt’s!“ Der Gestank begleitete uns auf der zweistündigen Fahrt nach Pedro Carbo und eigentlich während des ganzen Aufenthaltes. Irgendwo hatte ich einmal gelesen „Armut stinkt“; das fiel mir jetzt ein. Einer der Gründe ist, dass viele Menschen jeden Abend ihren Müll vor dem Haus einfach verbrennen. Auf und neben den Straßen sahen wir immer wieder tote Hunde und sogar ein totes Pferd liegen. Ständig kreisten Geier am Himmel, alle lebendigen Tiere waren beängstigend mager.

Der Empfang und die Unterkunft (ein Exerzitienhaus) überraschen mich positiv: es gab ein Zweibettzimmer mit richtigen Betten für mich und meine Tochter! (Diakon Heribert Hrusa erzählte uns später, dass ein Großteil der Einwohner in seiner Gemeinde auf die Frage nach ihrem größten Wunsch antworten würden: „ein Bett“!) Außerdem hatten wir ein eigenes Bad mit Dusche, WC und Waschbecken. Dass tageweise in einigen der Zimmer kein Wasser aus der Leitung kam und dass es nur am Nachmittag für die allerersten Duscher lauwarm, dann aber eher kalt war, trugen wir mit Fassung.

Nach der Ankunft gönnten wir drei uns ein kleines Schläfchen, aber nach dem Mittagessen bestiegen auch wir, bekleidet mit altem Gewand, kaputten Schuhen und Sonnenhut, den mehr als klapprigen Kleinbus, der uns zur Baustelle brachte. Wir waren 16 Leute + Fahrer, durch die Löcher in der Bodenplatte konnte man die Straße sehen und gestartet und gehupt wurde durch Kurzschließen der Kabel! Aber nach drei Tagen waren auch wir das fast schon gewöhnt.

Auf der Baustelle erwarteten uns die sechs Arbeiter, von denen vier ständige Angestellte der Schule sind und zwei extra für unsere Betreuung angeworben worden waren. Wir begannen sofort damit, Schotter, Zement, Sand und Wasser auf einen Haufen zu schütten, mit den Schaufeln zu vermischen (kein Strom – keine Mischmaschine!!!) und in Schubkarren und Kübel zu füllen. Letztere wurden von einem zum anderen weitergereicht, am Bestimmungsort (=zukünftiger Klassenzimmerfußboden) ausgeleert und wieder zurückgegeben. Gesungen haben dabei nur manche, geschwitzt alle, das Wort des Tages war „Betonbusen“.

Um 17h wurden wir wieder ins Quartier geführt, um 19h gab es ein gutes Abendessen, anschließend machten wir es uns am Balkon gemütlich.

In den nächsten Tagen lernten wir den Baustellenalltag kennen: Frühstück, Baustelle, Mittagessen, Mittagspause, Baustelle, Abendessen, Balkon, Nachtruhe. Wobei von letzterer nur manchmal die Rede sein konnte. Am Dienstag, zum Beispiel, war Schlafen nicht möglich, weil auf der Straße vor unserer Herberge ein Fest mit beeindruckender, krachender Lautsprecheranlage gefeiert wurde, das bis 4h morgens dauerte. Draußen war es nach Aussage der einheimischen Arbeiter ab 21h lebensgefährlich, so tanzten wir eben am Balkon nach dem Motto „if you can’t beat them, join them“.

Trotzdem und trotz zunehmendem Muskelkater schafften wir noch einiges: wir bewegten festgetretene Erdhaufen, beschrifteten eine Wandtafel und bauten vor allem in 2 Teams noch 2 Mauern quasi um die Wette. Der Preis waren Blasen, unter anderem an den Händen unseres Pfarrers, eine beginnende Sehnenscheidenentzündung, noch mehr Muskelkater und eine tiefe Befriedigung in den Herzen. Zu unserem Leidwesen erreichten die außen  Mauern nicht den (zukünftigen) Plafond, weil wir am letzten Tag (in Baustellenverkleidung) überraschend zu einer Spontanparty der ganzen Schule zu unseren Ehren auf den Sportplatz eingeladen wurden. Angestarrt zu werden, machte uns inzwischen schon wenig aus. Es gab Gesangs- und Tanzdarbietungen der Kinder und Lehrer, Geschenke wurden überreicht, Reden gehalten, Spiele gespielt, Tänze getanzt und Autogramme verteilt.

Auch bei der geplanten Abschiedsfeier am Nachmittag gab es Bedankungen und Ehrungen. Vor allem die Tatsachen, dass auch Frauen so schwer körperlich arbeiteten, dass wir alle unseren Urlaub und Geld „geopfert“ hätten aus Interesse an ihnen, und dass wir cirka dreimal soviel geschafft hätten wie erwartet, wurden so hervorgehoben, dass es mir (nicht nur, aber auch deswegen weil ich ja nur kurz dabei gewesen war) schon richtig unangenehm war.

Der Abend und der Arbeitseinsatz endeten mit Musik, Tanz, Spielen, einem tränenreichen sehr herzlichen Abschied von jedem einzelnen und einem letzten, wehmütigen Besuch bei unseren unfertigen Mauern.

Monika Dallinger

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