Othmar Bräu

Wo beginnen wir?
Weihnachten steht vor der Tür. In einer Jahreszeit, in der uns sonst Punsch, Glühwein, Zimtsterne, Lebkuchen und geröstete Mandeln auf reich bestückten Märkten den Advent versüßen und der kalten Jahreszeit ihre guten Seiten abtrotzen, herrscht heuer öde Leere.
Aber der Mensch wär nicht Mensch, wenn er nicht jeder noch so misslichen Lage auch mit Witz und Einfallsreichtum begegnen würde! Jeder auf seine Weise. Manche für sich selbst, andere
auch ganz selbstlos. Und wenn der Duft von Zimt und Orangen uns Weihnachten herzuzaubern vermag, warum soll das nicht auch ein Bier können?

Nun gut. Auch wer kein Bierkenner ist,
weiß, dass das mit dem Reinheitsgebot nichts zu tun hat. Ein Bier besteht aus Wasser, Hopfen und Malz – Gott erhalt’s. Stimmt. Aber so wie zu der Zeit, als der Spruch entstand, noch keiner wusste, dass die Hefe ein essentieller Bestandteil
des Bierbrauens ist und noch dazu wesentlichen Einfluss auf den Geschmack desselben hat, konnte auch keiner ahnen, dass man einmal Bier auch aus einem Weinglas trinken kann, ja in
diesem Fall sogar muss. Warum? Erstens, weil man ein Weihnachtsbier nicht halbliterweise säuft, sondern schluckweise genießt. Zweitens, weil ein Weinglas jeder – auch der NichtBierSpezialist – zu Hause hat. Und drittens, weil man sonst versäumen würde, wie das Weihnachtsbier, bevor es sanftperlig den Mund Richtung Verdauung verlässt, „Weihnachten“ in Ihre Nase zu zaubern vermag. Kann nicht sein? Lassen Sie sich überraschen. Das Glas halb voll, mit genug Platz für die Nase darin.
Tief einatmen. Staunen. Bier?

Weihnachtsbier“ – Rückblick, Einblick, Ausblick

Rückblick: Das „Weihnachtsbier“ fand großen Anklang. Die Vorräte waren schnell aufgebraucht. Das Angebot konnte der Nachfrage nicht standhalten. Das Echo war sehr positiv. Was will man mehr! Wir sehen: „Ein Schlückchen in Ehren, kann Gutes bescheren.“ In Zahlen: rund 800 € machen sich, dank „Weihnachtsbieraktion“, auf den Weg nach Ecuador und fließen dort ins Schulprojekt.

Einblick: Wir freuen uns mit Ihnen und möchten an dieser Stelle unseren Dank an alle richten, die an dieser Aktion beteiligt waren. „Braumeister“ Florian, allen Bierfeinspitzen für die stolzen Bierspenden und der Mälzerei „Spamag“ für ihre Malzspende.

Ausblick: Nachdem Bier aber auch nach Weihnachten gut schmeckt und Ecuador sich über weitere Unterstützung ebenso freut, muss es nicht dabeibleiben. Die „Bierwerkstatt“ bleibt in Betrieb und wer will kann „Bierpate/in“ werden. Was das ist? Der Lesbarkeit halber bleiben wir bei der gewohnten Schreibweise, wollen aber auch Bierliebhaberinnen explizit angesprochen wissen.
„Bierpaten“ übernehmen die Kosten für einen Brauvorgang, können auf Wunsch selbst im weiten Feld der Bierrezepte Ausschau halten und im Rahmen der Möglichkeiten nicht nur mitbestimmen, sondern auch am Brauvorgang teilnehmen. Ob Märzen, Pale Ale, IPA, Pils oder Weizen – der Erlös wandert wieder nach Übersee. „Hopfen und Malz – Gott erhalts.“

Ja. Weihnachtsbier! Handgemacht von Florian. Speziell für Sie.
Und neben Weihnachtsfeeling und gutem Geschmack bewirkt Ihre Bier-Spende auch noch Gutes (ruhiges Gewissen)                ab 2,80 €     stützen wir mit unseren Einnahmen unsere Schule in Ecuador.
Und weil Weihnachten ein Fest der Freude und Freunde ist, haben wir ein paar extragroße Flaschen auch noch für Sie bereitgestellt.
(Natürlich nur solange der Vorrat reicht.)
Wir freuen uns auf Sie, Sie freuen sich aufs Bier und in Übersee fangen sie auch schon an zu strahlen. Und das soll alles nichts mit Weihnachten zu tun haben? Bier hin oder her.
Prost und Frohe Weihnachten.

Eigentlich wäre das Bier für den

Adventmarkt gedacht gewesen

Eigentlich wäre das Bier für den Adventmarkt gedacht gewesen, und weil der Spendenerlös des Marktes immer unserem Schulprojekt in Ecuador zugute kommt, möchten wir mit dieser Bieraktion die Schule und Diakon Heribert auch in dieser schweren Zeit nicht vergessen.

 

Bestellungen werden unter:

st.othmarbraeu@gmx.at

entgegengenommen (natürlich nur solange der Vorrat reicht.)