Unsere Erstkommunion

Was bedeutet Erstkommunion?

 

Wir Christen sind auf den Namen von Jesus Christus getauft, weil wir glauben, dass er schon vor 2000 Jahren einen Weg für eine bessere Welt und ein gelingendes Leben gezeigt hat. Wir glauben, dass sein gewaltsamer Tod nicht sein Ende war, sondern dass er den Tod überwunden hat und auf neue Art lebendig und bis heute gegenwärtig ist. Vor allem in den Sakramenten dürfen wir das spüren und erleben. Wir glauben, dass Gott in Jesus Christus ein persönliches Interesse an jeder/m einzelnen von uns hat und dass die Lebendigkeit der Beziehung zu ihm uns glücklich macht. In den heiligen Messen erneuern und feiern wir miteinander und unter Einbeziehung aller Sinne diese Gemeinschaft. Einer der Höhepunkte in der heiligen Messe ist die Kommunion, wo wir das auf mystische Weise verwandelte Brot zu uns nehmen und in der Gestalt des Brotes Jesus selber in unser Wesen, unser Handeln, Denken, Fühlen – in unser Leben integrieren. Unsere Hoffnung ist es, gestärkt und ermutigt zu werden, uns selber in bessere Menschen verwandeln zu lassen, immer mehr wie Jesus zu werden, immer mehr Jesus zu werden. Bei der Erstkommunion wird, nach ausführlicher Vorbereitung, in einem besonders feierlichen Rahmen das erste Mal die heilige Kommunion empfangen.

 

Ist das gut für mein Kind?

 

Das ist gut für Jede/n. In meinem Leben habe ich erfahren, dass es glücklich macht, wenn man Halt und Orientierung findet an etwas oder jemandem, das oder der über das eigene Selbst hinausgeht. Es ist tröstlich, wenn man daran glauben kann, dass es da jemanden gibt (Jesus), der einen so liebt wie man ist und auch dann, wenn man sich von sonst niemandem gemocht fühlt. Kinder zwischen sieben und acht Jahren haben schon einen sehr wachen Verstand, sind neugierig und lassen sich kein X für ein U vormachen. Aber ihr Denken ist auch noch mystisch und bildhaft, sodass es ihnen oft noch leichter fällt als Erwachsenen, Symbole zu verstehen und verborgene Wahrheiten zu sehen. Sie wachsen in der Vorbereitungszeit im Idealfall in die Gemeinschaft von Gläubigen hinein, was die Möglichkeit bietet, Heimat im besten Sinn zu erfahren und Geborgenheit und Freundschaft ohne Leistungsdruck und auch außerhalb der Schule.

 

Wie ist die Vorbereitung in St.Othmar?

 

Unser Modell sind wöchentliche Gruppenstunden, von September bis Mai, die immer am Donnerstag zwischen 16h und 17h gehalten werden. Das bietet die Möglichkeit, einander gut kennen zu lernen und (fast) ein ganzes Kirchenjahr mit zu erleben. Das Ziel der Vorbereitung ist die Erstkommunion und damit die volle Teilnahme an der heiligen Messe. Dazu gehört natürlich unabdingbar, diese auch regelmäßig zu besuchen. Um das Leben in unserer Pfarrgemeinde kennen zu lernen, gibt es die Möglichkeit zur „Schnupperteilnahme“ an einer oder mehreren aus einer Liste von Aktivitäten.

 

Wer hält die Stunden? Wir sind ein Team aus drei Frauen mit Erfahrungen aus der Erziehung der eigenen Kinder, teilweise pädagogischen Ausbildungen und langjähriger Praxis in der Erstkommunionvorbereitung, die aus Überzeugung und der Freude daran, von Jesus zu erzählen und Ihren eigenen Glauben weiterzugeben, diese ehrenamtliche Arbeit machen. Der Herr Pfarrer besucht die Stunden regelmäßig und auch die anderen hauptamtlichen Mitarbeiter sind im Hinter- oder Vordergrund immer präsent.

Die Vorbereitungsstunden finden jeden Donnerstag von 16h bis 17h statt, Treffpunkt ist vor dem Pfarrhaus, Kolonitzplatz 1(hinter der Kirche, beim Spielplatz). Kinder, die die Kolonitzschule besuchen, holen wir auf Wunsch jeden Donnerstag um 15:50h von dort ab und begleiten sie ins Pfarrhaus.

Um eine sinnvolle Vorbereitungsarbeit zu ermöglichen, bitten wir Sie einzuplanen, dass Ihr Kind regelmäßig und pünktlich den Erstkommunionunterricht besuchen und regelmäßig die Sonntagsgottesdienste mitfeiern kann!

Die Feier der Erstkommunion ist am

 

am 5. Mai 2019 um 10h

 

die dazugehörige feierliche Tauferinnerungsfeier

 

am 19. Jänner 2019 um 18:30h

Wir freuen uns, Sie und Ihre Kinder kennen zu lernen!

 

 

 

Martina Schwaiger, Geraldine Zejma, Monika Dallinger

 

und Ihr Pfarrer Dariusz Schutzki