FIRMUNG 2027

FIRMUNG 2027

Liebe zukünftige Firmkandidatin, lieber zukünftiger Firmkandidat,
dieses Jahr hältst Du die Einladung zur Firmvorbereitung in Händen!

Gratuliere - als 14-Jährige/r steht es Dir frei, Dich bewusst und freiwillig für die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung zu entscheiden.

In diesem Sakrament empfängst Du die Kraft des Heiligen Geistes, die Dich auf Deinem weiteren Weg begleiten und Dich zu einem erwachsenen und aktiven Mitglied der Kirche machen soll.

In der Firmvorbereitung geht es darum, die Kirche in Lehre und Praxis besser kennenzulernen.
Wir werden wöchentlich zu Firmtreffen zusammenkommen
(Dienstagabend von 19:30-20:30 Uhr),
um über Deine Fragen rund um den Glauben zu sprechen und aktiv am Leben der Pfarre teilnehmen.
So wollen wir auch untereinander zu einer Gemeinschaft heranwachsen.

ANMELDUNG

Wenn Du Dich für die Firmung entscheidest, komm bitte zu einem der Anmeldetermine in die Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern, Kolonitzplatz 1, 1030 Wien (Tel: 01 713 71 16):

 

Donnerstag, 1. Oktober 2026 zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr
oder
Dienstag,     8. Oktober 2026 zwischen 19:30 Uhr und 20:30 Uhr

MITZUBRINGEN:

auf der Homepage der Pfarre (https://st-othmar.at/firmung/) findest Du

  • ein Anmeldeformular
  • eine Vorlage zur Bestätigung des Religionsunterrichtsbesuchs
  • außerdem bringe bitte Deinen Taufschein (Original)
  • und einen Unkostenbeitrag von 35 Euro mit.

Die wöchentlichen Treffen starten

am Dienstag, 13. Oktober 2026 (19:30-20:30 Uhr).

Alle, die sich auf den Firmweg machen, werden

am Sonntag, 15. November 2026 um 10 Uhr
in der Sonntagsmesse vorgestellt.

Termin für die Firmung:

Dreifaltigkeitssonntag,

          23. Mai 2027, um 10 Uhr

in der Pfarrkirche St. Othmar

Wir freuen uns, wenn Du kommst und auf eine schöne gemeinsame Zeit der Firmvorbereitung.

Es grüßen Dich herzlich:

Dein Pfarrer Dariusz Schutzki
und die Kapläne Vaclav Sladek und Teodor Pilip

Elektroarbeiten in der Pfarrkirche

Elektroarbeiten in der Pfarrkirche

Am 20. August haben nun die Arbeiten zur Instandsetzung der Elektrik begonnen. Wie lange diese dauern werden und wie der 'Betrieb' in der Kirche beeinträchtigt sein wird, ist leider noch unklar. Vorab aber schon ein großes Danke für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Dabei geht es nicht nur um die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften, sondern vor allem um die Sicherheit aller, die unsere Kirche besuchen, hier beten und Gottesdienst feiern.

Auch während der Arbeiten soll die Kirche — soweit möglich — weiterhin zugänglich bleiben. Persönliches Gebet und Besuche sollen möglich sein; die Gottesdienste finden unverändert statt.

Ich bitte die Gemeinde von St. Othmar in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit, Geduld und Verständnis. Danke allen, die diese notwendige Maßnahme mittragen und im Gebet begleiten.

Ein Wappen das Geschichten erzählt

Ein Wappen das Geschichten erzählt

 

Ein Wappen, das Geschichten erzählt

 

Wer in den letzten Wochen das Pfarrhaus von St. Othmar unter den Weißgerbern betreten hat, dem ist vielleicht eine neue Besonderheit über dem Haupteingang aufgefallen: ein farbiges Glaswappen. Auf den ersten Blick mag es einfach ein schönes künstlerisches Detail sein. Wer jedoch genauer hinsieht, entdeckt darin ein Bild, das viel über unsere Pfarre erzählt – über ihren Ort, ihre Geschichte und ihre geistliche Prägung.

Das Glaswappen verbindet auf besondere Weise zwei Elemente unserer Identität: unsere Heimat im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße und die Kongregation der Auferstehung Christi, deren Patres unsere Pfarre seit 1983 seelsorglich betreuen.

Das Wappen des 3. Bezirks besteht aus drei Feldern. Das ist kein Zufall, denn der heutige Bezirk Landstraße entstand im Jahr 1850 aus den ehemaligen Vororten Landstraße, Erdberg und Weißgerber. Jedes dieser drei Felder erinnert an einen dieser historischen Ortsteile und erzählt ein Stück ihrer Geschichte.

Im linken oberen Feld sehen wir den heiligen Nikolaus. Er erinnert an das ehemalige Kloster St. Niklas, das für die Entwicklung der Landstraße von großer Bedeutung war. Die drei goldenen Kugeln in seiner Hand sind bis heute das bekannte Zeichen seiner Barmherzigkeit und seiner Sorge für Menschen in Not. Sie laden auch uns ein, den Glauben nicht nur mit Worten zu bekennen, sondern ihn im Alltag durch konkrete Nächstenliebe sichtbar werden zu lassen.

Im unteren Feld sehen wir zwei Böcke und einen Strauch. Diese Elemente gehen auf die Geschichte der Weißgerber zurück. Über viele Jahrhunderte lebten und arbeiteten hier vor allem Gerber, sodass der Stadtteil schließlich sogar seinen Namen von diesem Handwerk erhielt. Die Böcke stehen für das verarbeitete Leder, der Strauch erinnert an die pflanzlichen Gerbstoffe, die für das Gerberhandwerk benötigt wurden. Gerade hier ist auch unsere Kirche St. Othmar beheimatet. So erinnert dieses Wappenfeld daran, dass unsere Pfarrgemeinde fest mit der Geschichte und den Menschen dieses traditionsreichen Viertels verbunden ist.

Besonders ins Auge fällt jedoch das rechte obere Feld.

Im ursprünglichen Bezirkswappen befindet sich dort eine Erdbeere mit zwei Blüten als Symbol des ehemaligen Vorortes Erdberg. In unserem Glaswappen wurde dieses Motiv jedoch durch das Wappen der Kongregation der Auferstehung Christi ersetzt. Dadurch entsteht ein neues Wappen, das nicht nur auf den Bezirk verweist, sondern zugleich die Geschichte unserer Pfarrgemeinde weitererzählt.

Das Wappen der Resurrectionisten zeigt das Kreuz mit der Siegesfahne sowie die griechischen Buchstaben Alpha und Omega. Das Kreuz mit der Fahne ist ein altes Symbol des auferstandenen Christus. Es erinnert daran, dass Christus den Tod überwunden hat und uns den Weg zum neuen Leben eröffnet. Die Buchstaben Alpha und Omega bekennen ihn als den Anfang und das Ende, als den Herrn der Geschichte, in dessen Händen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen.

Seit 1983 betreuen die Resurrectionisten unsere Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern. Seit mehr als vier Jahrzehnten verkünden sie hier das Evangelium, feiern die Eucharistie, spenden die Sakramente und begleiten Menschen in Freude und Leid. Das neue Glaswappen ist deshalb auch ein Zeichen der Dankbarkeit für ihren treuen Dienst und ihre geistliche Präsenz in unserer Pfarrgemeinde.

So ist aus dem historischen Bezirkswappen zugleich ein ganz eigenes Pfarrwappen geworden. Es verbindet die Geschichte unseres Stadtteils mit der Geschichte unserer Pfarrgemeinde.

Vielleicht lohnt es sich, beim nächsten Betreten des Pfarrhauses einen Augenblick stehen zu bleiben und den Blick nach oben zu richten. Das neue farbige Glaswappen ist weit mehr als eine schöne Verzierung. Es macht sichtbar, dass unsere Pfarre ihre Geschichte kennt, ihre Wurzeln schätzt und zugleich offen in die Zukunft geht – getragen vom Glauben, verbunden mit unserem Stadtteil und dankbar für all jene, die das Leben von St. Othmar unter den Weißgerbern seit vielen Jahren mitgestalten.

 

 

Einen schönen Urlaub wünschen wir

Einen schönen Urlaub wünschen wir

Die Urlaubszeit hat begonnen, die Stadt wird leerer. Für viele bedeutet der Sommer durchzuatmen, vielleicht ein paar Tage wegzufahren oder neue Eindrücke zu sammeln.

Aber auch, wenn Sie hierbleiben und in der Stadt nach Ruhe suchen, bieten Kirchen kleine Oasen. Nicht nur wegen der Temperaturen, sondern auch weil sie Raum zum Innehalten bieten. Ich möchte Sie herzlich einladen: Nutzen Sie vielleicht die paar Minuten zwischen zwei Terminen für ein kurzes Gebet, einen Dank, oder zünden Sie einfach eine Kerze an.

Auch in der Pfarre wird es ruhiger. Die Kinder und Jugendlichen sind auf JUMI-Lager in Flachau. Und im Juli und August finden keine Treffen und Gruppenstunden statt.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen auf all Ihren Wegen!

 

Ihr Pfarrer Dariusz Schutzki

 

 

Der Herr wird seine Engel mit dir senden und Gnade zu deiner Reise geben.
Gott spricht: Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land.
Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.
(1. Buch Mose 24, 40 und 28, 15)

Rückblick Firmung 2026

Rückblick Firmung 2026

EIN BEWEGTER TAG

Wir blicken zurück auf die Firmung und auf die feierliche Einweihung des renovierten Pfarrhauses gemeinsam mit Firmspender Kardinal Christoph Schönborn und Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

Am Dreifaltigkeitssonntag, dem 31.Mai 2026 empfingen 25 Jugendliche unserer Pfarre von Seiner Eminenz Kardinal Christoph Schönborn das Sakrament der Firmung. Sie bereiteten sich monatelang gewissenhaft auf den Empfang des Sakraments vor, haben ihren Glauben vertieft und bewusst gelebt. In seiner Predigt ging der Kardinal auf die einzelnen Aspekte des Glaubensbekenntnisses ein. Kaplan Theodor dankte den Jugendlichen für die gemeinsame Zeit und betonte, dass sie großartige Menschen seien, die die heutige Kirche tatsächlich braucht, und dass umgekehrt auch die Kirche für sie immer da wäre.

Möge der Heilige Geist sie auf ihrem weiteren Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe stets begleiten.

Ein großes Dankeschön gilt dem Firmvorbereitungsteam: den Kaplänen P. Theodor und Vaclav sowie Amelie, Zoe und Sebastian

 

Feierliche Segnung des Pfarrhofes durch Kardinal Schönborn

Mitgefeiert haben auch Bürgermeister Dr. Michael Ludwig sowie Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, die im Anschluss an die Messe den neurenovierten Pfarrhof besichtigten und einweihten.

Die Wahrnehmungen des Herrn Bürgermeisters

zu unserer Pfarre

Am Dreifaltigkeitssonntag habe ich gemeinsam mit Bischofsvikar Dariusz Schutzki und Kardinal Christoph Schönborn an einem besonderen Festtag der Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern teilgenommen. Mit der abgeschlossenen Renovierung des Pfarrhofs wurde ein sichtbares Zeichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und der katholischen Kirche gesetzt. 🤝

Wien lebt von einem respektvollen Miteinander. Deshalb freut es mich besonders, dass zu diesem Anlass auch Vertreter der Moschee eingeladen waren. Der interreligiöse Dialog und die Begegnung auf Augenhöhe sind wesentliche Bestandteile des Wiener Wegs, den wir unter anderem mit dem Wiener Religionsrat fördern und stärken. ✨

👉 Die Pfarre St. Othmar leistet mit ihrer Arbeit für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Stadt. Dafür gilt allen Verantwortlichen und Ehrenamtlichen mein herzlicher Dank.

 

Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

(Text von der Facebook - Seite Michael Ludwig)

St. Othmar III
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