Flohmarkt Herbst 2026

Flohmarkt Herbst 2026

Flohmarkt 2026


Zweimal im Jahr gibt es im Othmarsaal einen Flohmarkt, auf dem es alle möglichen Dinge zu kaufen gibt: Kleidung (sortierte, gereinigte Qualität – Damen, Herren, Kinder), elektronische Geräte, Spiele, Bücher, CDs, Schmuck, Krimskrams, Kleinmöbel, Sportartikel, Antiquitäten, Stoffe, Bettwäsche, Schuhe und vieles mehr.

 

Es gibt wieder zwei Themen - Flohmärkte

 

03. okt. 2026
04. okt. 2026

 

14 - 18 Uhr
10 - 15 Uhr

 

Große Auswahl an Kleidung (sortiert Damen, Herren, Kinder), Tisch und Bettäsche, Schuhe, Taschen, Koffer, Lederwaren, Kinderspielzeug, Sportartikel, Kinderwagen, Fahrräder, Kleinmöbel, usw.

All jene Dinge (alle „Flöhe“), die sie nicht mehr benötigen, die nur mehr im Weg herumstehen oder die sie gerne spenden möchten, können in der Zeit von:

Wir bitten Sie keine kaputte oder beschädigte Ware vorbeizubringen,

da diese im Anschluss von der Pfarre entsorgt werden muss.

Di. 22. und Mi.  23. Sept. von 10:00 – 12:00 Uhr

und Do. 24. Sept. von 16:00 – 19:00 Uhr 

sowie am

Di. 29. Sept. – Do. 01. Okt. von 10:00 – 12:00 Uhr

in den Othmarsaal gebracht werden.

 

17. Okt.  2026
18. Okt. 2026
14 - 18 Uhr
10 - 15 Uhr

Große Auswahl an Hausrat aller Art, Porzellan, Glas und Kristall, Krimskrams, Antiquitäten, Schmuck, Modeschmuck, Bücher, Schreibwaren, Schallplatten, CDs, DVDs, Bilder, Elektro-Kleingeräte, Sportartikel, Kinderwagen, Fahrräder, Kleinmöbel, usw.

All jene Dinge (alle „Flöhe“), die Sie nicht mehr benötigen, die nur mehr im Weg herumstehen, oder die Sie gerne spenden möchten, können in der Zeit von:

Wir bitten Sie keine kaputte oder beschädigte Ware vorbeizubringen,

da diese im Anschluss von der Pfarre entsorgt werden muss.

Bei diesen Terminen bitte keine Kleidung mehr vorbeibringen:

Di. 06. und Mi. 07. Okt. von 10:00 – 12:00 Uhr

und Do. 08. Okt. von 16:00 – 19:00 Uhr  

sowie am

Di. 13. Okt. – Do. 15. Okt von 10:00 – 12:00 Uhr  

in den Othmarsaal gebracht werden.


Othmarsaal

Der Platz vor der Kirche: Rastplatz und Wasser

Der Platz vor der Kirche: Rastplatz und Wasser

Brunnen + Wasser + Leben

Der Ida-Bohatta-Park im 3. Bezirk mag nicht jeder und jedem ein Begriff sein, so kennen doch die meisten die Pfarrkirche St. Othmar unter den Weißgerbern und den Platz mit dem Brunnen davor – eben den Ida-Bohatta-Park. Umgeben von kleinen Grünflächen, Bäumen und Bänken bietet er nicht nur Gelegenheit und Raum zum Ausruhen, Plaudern oder Innehalten.

Bereits in frühen Zeiten war ein Brunnen nicht nur der Ort, von dem das lebensnotwendige Wasser nach Hause gebracht oder Wäsche gewaschen wurde, sondern insbesondere auch ein Treffpunkt, wo Neuigkeiten ausgetauscht, und Kontakte gepflegt wurden. Es war ein Ort, der mithalf, die Gemeinschaft zu stärken und Menschen miteinander in Verbindung zu bringen. Auch heute ist ein Brunnen ein Ort, der die Menschen anzieht – sozusagen eine Quelle des Lebens.

Genau so ein Ort ist auch der Platz vor der Kirche:
Zu Fronleichnam führt die Prozession durch das Grätzel wieder zurück zum Kirchenportal mit dem 4. Altar, wo der Schlusssegen erteilt wird. Das Fest klingt aus am Platz um den Brunnen. Ebenso klingt auch Erntedank nach dem feierlichen Gottesdienst bei einem Grillfest aus. Kindergärten und Kindergruppen gestalten ihre Laternenumzüge zu St. Martin rund um die Kirche und dem Brunnen.
Und nicht zuletzt findet der beliebte Weißgerber Adventmarkt jedes Jahr in der Adventzeit vor der offenen Kirche am Platz rund um den Brunnen statt.

Zu jeder Zeit ist der Brunnen im Mittelpunkt: er bietet Trinkwasser zur Erfrischung der Spaziergänger und der Besucherinnen die vom oder zum Hundertwasserhaus gehen, oder Abkühlung und Spaß den vielen Kindern aus der Umgebung – der Brunnen ist ein freundlicher, ein fröhlicher Ort.

Und uns ist, wie so vieles, einfach selbstverständlich, dass der Brunnen immer sauber ist und einladend – zum Trinken, Abkühlen, Herumturnen und Betrachten einlädt, trotz der hohen Frequenz und nicht zuletzt wegen der vielen Tauben. Ein Brunnen muss gepflegt werden, und eine aufmerksame, junge Familie aus dem Grätzel hat sich dieser Aufgabe angenommen.
Begonnen hat das eher nebenbei. Dem Vater sind die Tauben aufgefallen, die den Brunnenrand und den Aufbau in der Mitte verdrecken und hat jedes Mal, wenn er den Platz besucht, sorgsam sauber gemacht. Daraus hat sich ein besonderer Dienst entwickelt.
Dieser Familie möchten wir auf diesem Weg ein herzliches DANKESCHÖN ausrichten, denn es ist nicht selbstverständlich, dass wir aus einem sauberen Brunnen unbesorgt Wasser trinken, uns waschen und spielen können. Dafür braucht es Achtsamkeit und Wertschätzung und den Blick für’s Detail. Vergelt’s Gott!

ERSTKOMMUNION 2027

ERSTKOMMUNION 2027

Liebe Kinder, Liebe Familien!

 

Wir laden Euch ein, Jesus (und viele Menschen, die seine Freunde sein wollen)
im nächsten Schuljahr 2026/27 näher kennenzulernen:

  • in den wöchentlichen Gottesdiensten
    (1x monatlich gestalten wir miteinander eine Familienmesse)
  •  gemeinsam zu Hause (unterstützt durch entsprechende Bücher)
  •  in den wöchentlichen Vorbereitungsstunden
    (jeden Donnerstag 16:30h bis 17:30h in der Kindergruppe,
    1x monatlich mit den Eltern dabei)
  •  bei verschiedenen Festen und Aktionen in der Pfarre St. Othmar!

Am 25. April 2027 gibt es dann ein großes Fest:

Jesus kommt in der Gestalt des Brotes zu Euch,
d.h. auch Kommunion mit IHM!

Die Kinder der 2. Klasse zum ersten Mal: Erst - Kommunion.

Wenn Ihr bereit seid, Euch als Familie darauf einzulassen, dann kommt bitte
zur Anmeldung in das Pfarrhaus! (1030 Wien, Kolonitzplatz 1) am:

 Donnerstag, 17.9.2026  zw. 15:30 und 17:30 Uhr, oder am

Dienstag,      22.9.2026  zw. 15:30 und 17:30 Uhr

Bitte bringt:
ein Foto Eurer Familie (9x13cm),
ein Passfoto von Eurem Kind,
40€ für verschiedene Materialien
und - falls Euer Kind schon getauft ist - dessen Taufschein mit!

Die erste Stunde findet dann am

  • Donnerstag, 24.9. um 16:30 mit Kindern und Eltern

Wir freuen uns sehr, Euch alle in diesem Schuljahr
in unserer Pfarrgemeinschaft willkommen zu heißen!

Mit herzlichen Grüßen

Euer Pfarrer
Dariusz Schutzki
und Euer Vorbereitungsteam 

 

 

FIRMUNG 2027

FIRMUNG 2027

Liebe zukünftige Firmkandidatin, lieber zukünftiger Firmkandidat,
dieses Jahr hältst Du die Einladung zur Firmvorbereitung in Händen!

Gratuliere - als 14-Jährige/r steht es Dir frei, Dich bewusst und freiwillig für die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung zu entscheiden.

In diesem Sakrament empfängst Du die Kraft des Heiligen Geistes, die Dich auf Deinem weiteren Weg begleiten und Dich zu einem erwachsenen und aktiven Mitglied der Kirche machen soll.

In der Firmvorbereitung geht es darum, die Kirche in Lehre und Praxis besser kennenzulernen.
Wir werden wöchentlich zu Firmtreffen zusammenkommen
(Dienstagabend von 19:30-20:30 Uhr),
um über Deine Fragen rund um den Glauben zu sprechen und aktiv am Leben der Pfarre teilnehmen.
So wollen wir auch untereinander zu einer Gemeinschaft heranwachsen.

ANMELDUNG

Wenn Du Dich für die Firmung entscheidest, komm bitte zu einem der Anmeldetermine in die Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern, Kolonitzplatz 1, 1030 Wien (Tel: 01 713 71 16):

 

Donnerstag, 1. Oktober 2026 zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr
oder
Dienstag,     8. Oktober 2026 zwischen 19:30 Uhr und 20:30 Uhr

MITZUBRINGEN:

auf der Homepage der Pfarre (https://st-othmar.at/firmung/) findest Du

  • ein Anmeldeformular
  • eine Vorlage zur Bestätigung des Religionsunterrichtsbesuchs
  • außerdem bringe bitte Deinen Taufschein (Original)
  • und einen Unkostenbeitrag von 35 Euro mit.

Die wöchentlichen Treffen starten

am Dienstag, 13. Oktober 2026 (19:30-20:30 Uhr).

Alle, die sich auf den Firmweg machen, werden

am Sonntag, 15. November 2026 um 10 Uhr
in der Sonntagsmesse vorgestellt.

Termin für die Firmung:

Dreifaltigkeitssonntag,

          23. Mai 2027, um 10 Uhr

in der Pfarrkirche St. Othmar

Wir freuen uns, wenn Du kommst und auf eine schöne gemeinsame Zeit der Firmvorbereitung.

Es grüßen Dich herzlich:

Dein Pfarrer Dariusz Schutzki
und die Kapläne Vaclav Sladek und Teodor Pilip

Ein Wappen das Geschichten erzählt

Ein Wappen das Geschichten erzählt

 

Ein Wappen, das Geschichten erzählt

 

Wer in den letzten Wochen das Pfarrhaus von St. Othmar unter den Weißgerbern betreten hat, dem ist vielleicht eine neue Besonderheit über dem Haupteingang aufgefallen: ein farbiges Glaswappen. Auf den ersten Blick mag es einfach ein schönes künstlerisches Detail sein. Wer jedoch genauer hinsieht, entdeckt darin ein Bild, das viel über unsere Pfarre erzählt – über ihren Ort, ihre Geschichte und ihre geistliche Prägung.

Das Glaswappen verbindet auf besondere Weise zwei Elemente unserer Identität: unsere Heimat im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße und die Kongregation der Auferstehung Christi, deren Patres unsere Pfarre seit 1983 seelsorglich betreuen.

Das Wappen des 3. Bezirks besteht aus drei Feldern. Das ist kein Zufall, denn der heutige Bezirk Landstraße entstand im Jahr 1850 aus den ehemaligen Vororten Landstraße, Erdberg und Weißgerber. Jedes dieser drei Felder erinnert an einen dieser historischen Ortsteile und erzählt ein Stück ihrer Geschichte.

Im linken oberen Feld sehen wir den heiligen Nikolaus. Er erinnert an das ehemalige Kloster St. Niklas, das für die Entwicklung der Landstraße von großer Bedeutung war. Die drei goldenen Kugeln in seiner Hand sind bis heute das bekannte Zeichen seiner Barmherzigkeit und seiner Sorge für Menschen in Not. Sie laden auch uns ein, den Glauben nicht nur mit Worten zu bekennen, sondern ihn im Alltag durch konkrete Nächstenliebe sichtbar werden zu lassen.

Im unteren Feld sehen wir zwei Böcke und einen Strauch. Diese Elemente gehen auf die Geschichte der Weißgerber zurück. Über viele Jahrhunderte lebten und arbeiteten hier vor allem Gerber, sodass der Stadtteil schließlich sogar seinen Namen von diesem Handwerk erhielt. Die Böcke stehen für das verarbeitete Leder, der Strauch erinnert an die pflanzlichen Gerbstoffe, die für das Gerberhandwerk benötigt wurden. Gerade hier ist auch unsere Kirche St. Othmar beheimatet. So erinnert dieses Wappenfeld daran, dass unsere Pfarrgemeinde fest mit der Geschichte und den Menschen dieses traditionsreichen Viertels verbunden ist.

Besonders ins Auge fällt jedoch das rechte obere Feld.

Im ursprünglichen Bezirkswappen befindet sich dort eine Erdbeere mit zwei Blüten als Symbol des ehemaligen Vorortes Erdberg. In unserem Glaswappen wurde dieses Motiv jedoch durch das Wappen der Kongregation der Auferstehung Christi ersetzt. Dadurch entsteht ein neues Wappen, das nicht nur auf den Bezirk verweist, sondern zugleich die Geschichte unserer Pfarrgemeinde weitererzählt.

Das Wappen der Resurrectionisten zeigt das Kreuz mit der Siegesfahne sowie die griechischen Buchstaben Alpha und Omega. Das Kreuz mit der Fahne ist ein altes Symbol des auferstandenen Christus. Es erinnert daran, dass Christus den Tod überwunden hat und uns den Weg zum neuen Leben eröffnet. Die Buchstaben Alpha und Omega bekennen ihn als den Anfang und das Ende, als den Herrn der Geschichte, in dessen Händen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen.

Seit 1983 betreuen die Resurrectionisten unsere Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern. Seit mehr als vier Jahrzehnten verkünden sie hier das Evangelium, feiern die Eucharistie, spenden die Sakramente und begleiten Menschen in Freude und Leid. Das neue Glaswappen ist deshalb auch ein Zeichen der Dankbarkeit für ihren treuen Dienst und ihre geistliche Präsenz in unserer Pfarrgemeinde.

So ist aus dem historischen Bezirkswappen zugleich ein ganz eigenes Pfarrwappen geworden. Es verbindet die Geschichte unseres Stadtteils mit der Geschichte unserer Pfarrgemeinde.

Vielleicht lohnt es sich, beim nächsten Betreten des Pfarrhauses einen Augenblick stehen zu bleiben und den Blick nach oben zu richten. Das neue farbige Glaswappen ist weit mehr als eine schöne Verzierung. Es macht sichtbar, dass unsere Pfarre ihre Geschichte kennt, ihre Wurzeln schätzt und zugleich offen in die Zukunft geht – getragen vom Glauben, verbunden mit unserem Stadtteil und dankbar für all jene, die das Leben von St. Othmar unter den Weißgerbern seit vielen Jahren mitgestalten.

 

 

St. Othmar III
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