Pfarrwallfahrt 2026

Pfarrwallfahrt 2026

20. September

Pfarrwallfahrt nach Třebíč (CZ)

 

Programm

08:15 Uhr  Abfahrt beim Bundesamtsgebäude
(Hintere Zollamtsstraße 2a)
11:15 Uhr  Hl. Messe – anschließend
Führungen durch die St.-Prokop-Basilika
13:30 Uhr  Mittagessen (mit 4 Menüs zur Auswahl)
anschließend Besichtigung der Altstadt und des Jüdischen Viertels
Ankunft in Wien Ca. 20 Uhr
Preise:
Autobus:
Kinder und Jugendliche € 25,- Erwachsene € 30,-

Anmeldung mit Menüangabe bis 14. September
Organisator und Ansprechperson Václav Sládek

Anmeldung in der Pfarrkanzlei Tel: 713 71 16

 

 

Třebíč

St.-Prokop-Basilika

Der Platz vor der Kirche: Rastplatz und Wasser

Der Platz vor der Kirche: Rastplatz und Wasser

Brunnen + Wasser + Leben

Der Ida-Bohatta-Park im 3. Bezirk mag nicht jeder und jedem ein Begriff sein, so kennen doch die meisten die Pfarrkirche St. Othmar unter den Weißgerbern und den Platz mit dem Brunnen davor – eben den Ida-Bohatta-Park. Umgeben von kleinen Grünflächen, Bäumen und Bänken bietet er nicht nur Gelegenheit und Raum zum Ausruhen, Plaudern oder Innehalten.

Bereits in frühen Zeiten war ein Brunnen nicht nur der Ort, von dem das lebensnotwendige Wasser nach Hause gebracht oder Wäsche gewaschen wurde, sondern insbesondere auch ein Treffpunkt, wo Neuigkeiten ausgetauscht, und Kontakte gepflegt wurden. Es war ein Ort, der mithalf, die Gemeinschaft zu stärken und Menschen miteinander in Verbindung zu bringen. Auch heute ist ein Brunnen ein Ort, der die Menschen anzieht – sozusagen eine Quelle des Lebens.

Genau so ein Ort ist auch der Platz vor der Kirche:
Zu Fronleichnam führt die Prozession durch das Grätzel wieder zurück zum Kirchenportal mit dem 4. Altar, wo der Schlusssegen erteilt wird. Das Fest klingt aus am Platz um den Brunnen. Ebenso klingt auch Erntedank nach dem feierlichen Gottesdienst bei einem Grillfest aus. Kindergärten und Kindergruppen gestalten ihre Laternenumzüge zu St. Martin rund um die Kirche und dem Brunnen.
Und nicht zuletzt findet der beliebte Weißgerber Adventmarkt jedes Jahr in der Adventzeit vor der offenen Kirche am Platz rund um den Brunnen statt.

Zu jeder Zeit ist der Brunnen im Mittelpunkt: er bietet Trinkwasser zur Erfrischung der Spaziergänger und der Besucherinnen die vom oder zum Hundertwasserhaus gehen, oder Abkühlung und Spaß den vielen Kindern aus der Umgebung – der Brunnen ist ein freundlicher, ein fröhlicher Ort.

Und uns ist, wie so vieles, einfach selbstverständlich, dass der Brunnen immer sauber ist und einladend – zum Trinken, Abkühlen, Herumturnen und Betrachten einlädt, trotz der hohen Frequenz und nicht zuletzt wegen der vielen Tauben. Ein Brunnen muss gepflegt werden, und eine aufmerksame, junge Familie aus dem Grätzel hat sich dieser Aufgabe angenommen.
Begonnen hat das eher nebenbei. Dem Vater sind die Tauben aufgefallen, die den Brunnenrand und den Aufbau in der Mitte verdrecken und hat jedes Mal, wenn er den Platz besucht, sorgsam sauber gemacht. Daraus hat sich ein besonderer Dienst entwickelt.
Dieser Familie möchten wir auf diesem Weg ein herzliches DANKESCHÖN ausrichten, denn es ist nicht selbstverständlich, dass wir aus einem sauberen Brunnen unbesorgt Wasser trinken, uns waschen und spielen können. Dafür braucht es Achtsamkeit und Wertschätzung und den Blick für’s Detail. Vergelt’s Gott!

JuMi-Lager 2026

JuMi-Lager 2026

 

JU – MI Sommerlager 2026

Eine Woche voller Gemeinschaft, Sport und Glauben: JuMi-Lager in Flachau begeistert. Flachau wurde eine Woche lang zum Ort fröhlicher Stimmen, bewegter Tage und gelebter Gemeinschaft – mit Sport, Spiel, Natur und christlichem Miteinander. Beim Wandern, Ballspielen und kreativen Team-Challenges standen Bewegung, Fair Play sowie Rücksicht und Unterstützung im Mittelpunkt; die Berglandschaft machte die Woche zum besonderen Naturerlebnis. „Am schönsten war, dass alle mitgemacht haben – ob sportlich oder ruhig. Jede und jeder hatte seinen Platz“, berichtet eine Teilnehmerin. 

Auch der Glaube hatte seinen festen Platz: morgendliche Impulse, kurze Andachten und ein gemeinsamer Gottesdienst, offen und lebensnah gestaltet, stärkten das Gemeinschaftsgefühl; Ministrantinnen und Ministranten vertieften dabei ihre Aufgaben am Altar. Bei wechselhaftem Wetter sorgten Indoor-Aktivitäten wie Basteln, Quiz- und Musikrunden für Stimmung; die Kinder und Jugendlichen gestalteten aktiv mit – von der Spielauswahl bis zu kleinen Diensten. Ein eingespieltes Team aus ehrenamtlichen Leitungen bot verlässliche Betreuung, klare Strukturen und Flexibilität bei Wetter und Gruppendynamik. 

Programm-Highlights: 

Wandern in der Flachauer Bergwelt 1

Sport und Turniere mit Fair-Play-Schwerpunkt 1

Kooperative Geländespiele und kreative Workshops 1

Abende am Lagerfeuer mit Liedern und Gesprächen 1 

Stimmen aus der Runde: „Mir hat am besten die Olympiade gefallen … der Air-Track Workshop war sehr sehr gut“ (Theresa, 10). „Mir haben die Hallenspiele am besten gefallen … es war sehr lustig“ (Luisa, 10).  

Fazit: Die Teilnehmenden kehrten mit vielen Erlebnissen, neuem Selbstvertrauen und gestärktem Gemeinschaftsgefühl zurück – und freuen sich schon aufs nächste JuMi-Lager.

PS:

Das Jungscharlager auf der Leinwand: Einladung zum Rückblick-Filmabend
Wir laden alle Kinder, Eltern, Geschwister und Freunde der Jungschar herzlich zu unserem großen Lager-Filmabend ein.
Gemeinsam wollen wir die lustigsten Momente und die spannendsten Abenteuer unseres vergangenen Jungscharlagers noch einmal auf Leinwand erleben.
    • Wann: 17. September um 18 Uhr 
    • Wo: Josefsaal
Ein Wappen das Geschichten erzählt

Ein Wappen das Geschichten erzählt

 

Ein Wappen, das Geschichten erzählt

 

Wer in den letzten Wochen das Pfarrhaus von St. Othmar unter den Weißgerbern betreten hat, dem ist vielleicht eine neue Besonderheit über dem Haupteingang aufgefallen: ein farbiges Glaswappen. Auf den ersten Blick mag es einfach ein schönes künstlerisches Detail sein. Wer jedoch genauer hinsieht, entdeckt darin ein Bild, das viel über unsere Pfarre erzählt – über ihren Ort, ihre Geschichte und ihre geistliche Prägung.

Das Glaswappen verbindet auf besondere Weise zwei Elemente unserer Identität: unsere Heimat im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße und die Kongregation der Auferstehung Christi, deren Patres unsere Pfarre seit 1983 seelsorglich betreuen.

Das Wappen des 3. Bezirks besteht aus drei Feldern. Das ist kein Zufall, denn der heutige Bezirk Landstraße entstand im Jahr 1850 aus den ehemaligen Vororten Landstraße, Erdberg und Weißgerber. Jedes dieser drei Felder erinnert an einen dieser historischen Ortsteile und erzählt ein Stück ihrer Geschichte.

Im linken oberen Feld sehen wir den heiligen Nikolaus. Er erinnert an das ehemalige Kloster St. Niklas, das für die Entwicklung der Landstraße von großer Bedeutung war. Die drei goldenen Kugeln in seiner Hand sind bis heute das bekannte Zeichen seiner Barmherzigkeit und seiner Sorge für Menschen in Not. Sie laden auch uns ein, den Glauben nicht nur mit Worten zu bekennen, sondern ihn im Alltag durch konkrete Nächstenliebe sichtbar werden zu lassen.

Im unteren Feld sehen wir zwei Böcke und einen Strauch. Diese Elemente gehen auf die Geschichte der Weißgerber zurück. Über viele Jahrhunderte lebten und arbeiteten hier vor allem Gerber, sodass der Stadtteil schließlich sogar seinen Namen von diesem Handwerk erhielt. Die Böcke stehen für das verarbeitete Leder, der Strauch erinnert an die pflanzlichen Gerbstoffe, die für das Gerberhandwerk benötigt wurden. Gerade hier ist auch unsere Kirche St. Othmar beheimatet. So erinnert dieses Wappenfeld daran, dass unsere Pfarrgemeinde fest mit der Geschichte und den Menschen dieses traditionsreichen Viertels verbunden ist.

Besonders ins Auge fällt jedoch das rechte obere Feld.

Im ursprünglichen Bezirkswappen befindet sich dort eine Erdbeere mit zwei Blüten als Symbol des ehemaligen Vorortes Erdberg. In unserem Glaswappen wurde dieses Motiv jedoch durch das Wappen der Kongregation der Auferstehung Christi ersetzt. Dadurch entsteht ein neues Wappen, das nicht nur auf den Bezirk verweist, sondern zugleich die Geschichte unserer Pfarrgemeinde weitererzählt.

Das Wappen der Resurrectionisten zeigt das Kreuz mit der Siegesfahne sowie die griechischen Buchstaben Alpha und Omega. Das Kreuz mit der Fahne ist ein altes Symbol des auferstandenen Christus. Es erinnert daran, dass Christus den Tod überwunden hat und uns den Weg zum neuen Leben eröffnet. Die Buchstaben Alpha und Omega bekennen ihn als den Anfang und das Ende, als den Herrn der Geschichte, in dessen Händen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen.

Seit 1983 betreuen die Resurrectionisten unsere Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern. Seit mehr als vier Jahrzehnten verkünden sie hier das Evangelium, feiern die Eucharistie, spenden die Sakramente und begleiten Menschen in Freude und Leid. Das neue Glaswappen ist deshalb auch ein Zeichen der Dankbarkeit für ihren treuen Dienst und ihre geistliche Präsenz in unserer Pfarrgemeinde.

So ist aus dem historischen Bezirkswappen zugleich ein ganz eigenes Pfarrwappen geworden. Es verbindet die Geschichte unseres Stadtteils mit der Geschichte unserer Pfarrgemeinde.

Vielleicht lohnt es sich, beim nächsten Betreten des Pfarrhauses einen Augenblick stehen zu bleiben und den Blick nach oben zu richten. Das neue farbige Glaswappen ist weit mehr als eine schöne Verzierung. Es macht sichtbar, dass unsere Pfarre ihre Geschichte kennt, ihre Wurzeln schätzt und zugleich offen in die Zukunft geht – getragen vom Glauben, verbunden mit unserem Stadtteil und dankbar für all jene, die das Leben von St. Othmar unter den Weißgerbern seit vielen Jahren mitgestalten.

 

 

Einen schönen Urlaub wünschen wir

Einen schönen Urlaub wünschen wir

Die Urlaubszeit hat begonnen, die Stadt wird leerer. Für viele bedeutet der Sommer durchzuatmen, vielleicht ein paar Tage wegzufahren oder neue Eindrücke zu sammeln.

Aber auch, wenn Sie hierbleiben und in der Stadt nach Ruhe suchen, bieten Kirchen kleine Oasen. Nicht nur wegen der Temperaturen, sondern auch weil sie Raum zum Innehalten bieten. Ich möchte Sie herzlich einladen: Nutzen Sie vielleicht die paar Minuten zwischen zwei Terminen für ein kurzes Gebet, einen Dank, oder zünden Sie einfach eine Kerze an.

Auch in der Pfarre wird es ruhiger. Die Kinder und Jugendlichen sind auf JUMI-Lager in Flachau. Und im Juli und August finden keine Treffen und Gruppenstunden statt.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen auf all Ihren Wegen!

 

Ihr Pfarrer Dariusz Schutzki

 

 

Der Herr wird seine Engel mit dir senden und Gnade zu deiner Reise geben.
Gott spricht: Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land.
Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.
(1. Buch Mose 24, 40 und 28, 15)

Rückblick Firmung 2026

Rückblick Firmung 2026

EIN BEWEGTER TAG

Wir blicken zurück auf die Firmung und auf die feierliche Einweihung des renovierten Pfarrhauses gemeinsam mit Firmspender Kardinal Christoph Schönborn und Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

Am Dreifaltigkeitssonntag, dem 31.Mai 2026 empfingen 25 Jugendliche unserer Pfarre von Seiner Eminenz Kardinal Christoph Schönborn das Sakrament der Firmung. Sie bereiteten sich monatelang gewissenhaft auf den Empfang des Sakraments vor, haben ihren Glauben vertieft und bewusst gelebt. In seiner Predigt ging der Kardinal auf die einzelnen Aspekte des Glaubensbekenntnisses ein. Kaplan Theodor dankte den Jugendlichen für die gemeinsame Zeit und betonte, dass sie großartige Menschen seien, die die heutige Kirche tatsächlich braucht, und dass umgekehrt auch die Kirche für sie immer da wäre.

Möge der Heilige Geist sie auf ihrem weiteren Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe stets begleiten.

Ein großes Dankeschön gilt dem Firmvorbereitungsteam: den Kaplänen P. Theodor und Vaclav sowie Amelie, Zoe und Sebastian

 

Feierliche Segnung des Pfarrhofes durch Kardinal Schönborn

Mitgefeiert haben auch Bürgermeister Dr. Michael Ludwig sowie Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, die im Anschluss an die Messe den neurenovierten Pfarrhof besichtigten und einweihten.

Die Wahrnehmungen des Herrn Bürgermeisters

zu unserer Pfarre

Am Dreifaltigkeitssonntag habe ich gemeinsam mit Bischofsvikar Dariusz Schutzki und Kardinal Christoph Schönborn an einem besonderen Festtag der Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern teilgenommen. Mit der abgeschlossenen Renovierung des Pfarrhofs wurde ein sichtbares Zeichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und der katholischen Kirche gesetzt. 🤝

Wien lebt von einem respektvollen Miteinander. Deshalb freut es mich besonders, dass zu diesem Anlass auch Vertreter der Moschee eingeladen waren. Der interreligiöse Dialog und die Begegnung auf Augenhöhe sind wesentliche Bestandteile des Wiener Wegs, den wir unter anderem mit dem Wiener Religionsrat fördern und stärken. ✨

👉 Die Pfarre St. Othmar leistet mit ihrer Arbeit für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Stadt. Dafür gilt allen Verantwortlichen und Ehrenamtlichen mein herzlicher Dank.

 

Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

(Text von der Facebook - Seite Michael Ludwig)

St. Othmar III
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